:: Coaching, bis zum Tag der Prüfung/Begutachtung

Als Dipl.-Psych. arbeite seit 1996 beratend und informierend mit Menschen, die im Straßenverkehr wegen Alkohol, Drogen oder Punkte auffällig geworden sind.

Ziel einer MPU-Vorbereitung ist es, den Prüfungskandidaten bei der Ausräumung der behördlichen Bedenken behilflich zu sein. Dafür werden ursächliche und individuelle Bedingungen für die (frühere) Auffälligkeit als Kraftfahrer erkannt und bewusst gemacht. Die so gewonnenen Erkenntnisse führen dann zu Einstellungs- und Verhaltensänderungen gegenüber Alkohol (am Steuer), Verkehrsvorschriften oder Partnerschaft.

Hierfür werden, je nach Sachverhalt und mentaler Verfassung des Klienten, 8-16 Einzelsitzungen absolviert; diese unterscheiden sich zwar inhaltlich,
meine Vorgehensweise bzw. das Coaching-Konzept haben
gleich bleibende Struktur:


1. Vorgespräch: Ermittlung der Tatbestände, Erstellung einer Indikation (beim Alkohol und bei Drogen mit Verweis auf Gruppensitzungen oder gar Entzug!), Information über die MPU  
 
2. Eingangsdiagnostik: Lebenslauf, Deliktanalyse sowie die Einschätzung der Veränderungsbereitschaft, d. h. der Klientenmotivation  
 
3. Therapie: Als ausgebildeter Psychoanalytischer Gestalttherapeut (DGPGT) arbeite ich weitgehend tiefenpsychologisch auf der Ebene unbewusster Prozesse und des Selbstkonzeptes, beziehe jedoch auch Elemente der Verhaltenstherapie mit ein. Den Akzent setze ich auf:  
a. Delikt- und Problemanalyse  
b. Ermittlung von Hintergrundmotiven für problematisches Verhalten  
c. Informationsmodule über Alkohol, Drogen oder Verkehrsdelikte  
d. Rückfall-Prophylaxe: Reflexion über kritische Ereignisse, Wahrnehmung sich anbahnender Rückfälle, Entwicklung geeigneter Strategien durch Erklärung, Einübung und Hausaufgaben  
 
4. Feedback an den Klienten, Prüfungssimulation (auch Reaktionstests)
 
5. Bestätigungsschreiben (zur Vorlage)  
 
Erfolg heißt dann, dass der Kandidat die Voraussetzungen für ein künftig verkehrsgerechtes Verhalten erfüllt - d. h. auch ein positives Gutachten.